Krankenhaustagegeld

Welche Leistungen bietet das Krankenhaustagegeld eines privaten Unfallschutzes ?

Krankenhaustagegeld VergleichDas Krankenhaustagegeld bei einer Unfallversicherung wird in der Regel für jeden Kalendertag eines Krankenhausaufenthaltes an die versicherte Person gezahlt. Voraussetzung für die Zahlung des Krankenhaustagegeldes ist dass die stationäre Krankenhausaufnahme durch einen Unfall verursacht wurde.

Mit dem Krankenhaustagegeld können Kunden Kosten, die bei einem Krankenhausaufenthalt entstehen, absichern. Darunter zählen unter dem Telefonkosten oder die gesetzliche Zuzahlung bei einem Krankenhausaufenthalt. Mitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung müssen bei einem Aufenthalt in einer Klinik eine tägliche Zuzahlung von 10 Euro leisten.

Als Beispiel zeigen wir Ihnen die Tarife der Askuma. Diese Tarife nennen sich BasisPlus, OptimumPlus und SorgenfreiPlus.

Krankenhaustage- und Genesungsgeld im Askuma Basisplus

Voraussetzungen

Voraussetzung für das Zahlen des Krankenhaustagegeldes ist, dass die versicherte Person unfallbedingt in medizinisch vollstationärer Heilbehandlung befindet oder sie unterzieht sich bedingt durch einen Unfall einer ambulanten chirurgischen Operation und ist deswegen für 3 Kalendertage ununterbrochen und vollständig in der Ausübung Ihres Berufs beeinträchtigt. War die krankenversicherte Person zum Unfallzeitpunkt nicht in einem Beruf tätig, kommt es auf die allgemeine Fähigkeit an, Arbeit zu leisten.

Krankenhaustagegeldhöhe und Dauer

Die Unfallversicherung der Askuma zahlt das vereinbarte Krankenhaustagegeld für jeden Kalendertag der vollstationären Behandlung. Längstens wird das Krankenhaustagegeld für 2 Jahre ab dem Tag des Unfalls. Auch im Ausland wird das Tagegeld in einer Klinik gezahlt, höchstens jedoch für 14 Kalendertage. Nach den Versicherungsbedingungen gilt jedes Land außerhalb Deutschlands, in dem die krankenversicherte Person keinen Wohnsitz hat.

Voraussetzungen für das Genesungsgeld

Voraussetzung für die Leistungen des Genesungsgeldes ist, dass die krankenversicherte Person aus der unfallbedingten vollstationären Behandlung entlassen worden ist und einen Anspruch auf ein Krankenhaustagegeld hatte.

Genesungsgeldhöhe und Dauer

Das Genesungsgeld wird für die gleiche Zahl von Kalendertagen gezahlt, für die die Versicherung ein Tagegeld in einer versicherten Klinik leistet. Längstens wird das Genesungsgeld für 100 Tage gezahlt.

Krankenhaustage- und Genesungsgeld im Askuma OptimumPlus

Die Voraussetzungen für das Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld der Askuma sind dieselben wie beim Basis Plus. Auch die Höhe und Dauer sind wie im Tarif BasisPlus.

Genesungsgeldhöhe und Dauer

Hier gibt es keine Staffelung. Das Genesungsgeld wird in gleicher Höhe wie das Krankenhaustagegeld für die gleiche Anzahl von Kalendertagen gezahlt, für die die private Unfallversicherung ein Krankenhaustagegeld zahlt, längstens für 365 Tagen.

Krankenhaustage- und Genesungsgeld im Askuma SorgenfreiPlus

Die Voraussetzungen sind dieselben wie in den vorigen Tarifen. Außerdem wird ein Krankenhaustagegeld gezahlt, wenn die im Vertrag genannte Person sich in einer medizinisch notwendigen vollstationären Desensibilisierungsmaßnahme zur Behandlung von Allergien befindet.

Krankenhaustagegeldhöhe und Dauer

Das vereinbarte Krankenhaustagegeld wird für jeden Kalendertag der vollstationären Krankenhausbehandlung, längstens für 5 Jahre ab dem Tag des Unfalls gezahlt. Auch im Ausland zahlt die Versicherung.

Genesungsgeldhöhe und Dauer

Auch hier zahlt der Tarif der Unfallversicherung das Genesungsgeld in gleicher Tagegeldhöhe und in gleicher Anzahl von Kalendertagen wie das das Krankenhaustagegeld, längstens aber für 500 Tage.

Gibt es das Krankenhaustagegeld auch von einer privaten Krankenversicherung ?

Selbstverständlich kann man auch ein Krankenhaustagegeld bei einer privaten Krankenversicherung abschließen. Als Beispiel nennen wir hier die Deutsche Krankenversicherung (DKV) und die R+V Versicherung.

Krankenhaustagegeldversicherung bei der Deutschen Krankenversicherung AG (DKV)

Der Krankenhaustagegeldtarif der Deutschen Krankenversicherung AG nennt sich KKHT. Das Tagegeld wird nicht nur bei einem Krankenhausaufenthalt wegen eines Unfalles gezahlt, sondern auch bei einem Aufenthalt im Krankenhaus wegen einer Krankheit, Schwangerschaft und Endbindung.

Gezahlt wird das Tagegeld bei einer vollstationären Krankenhausbehandlung und bei Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen. Für jeden Tag einer vollstationären Krankenhausbehandlung wird ein Krankenhaustagegeld in vereinbarter Höhe gezahlt.

Mit dem Tagegeld können Beamte, Arbeitnehmer und Selbständige die privaten Kosten im Krankenhaus vollständig absichern. Die Vorteile gegenüber einer Unfallversicherung liegen auf der Hand. Hier wird nicht nur bei einem Unfall geleistet, sondern auch bei einer Krankheit.

Auch Kinder können mit dem Tarif KKHT abgesichert werden. Bis zum 14. Lebensjahr verdoppelt sich sogar das Tagegeld, wenn das Kind von einer erwachsenen Begleitperson bei der vollstationären Krankenhausbehandlung begleitet wird. Mehr Informationen finden Sie in den Versicherungsbedingungen. Sie können diese auch bei uns anfordern.

Das Krankenhaustagegeld der Deutschen Krankenversicherung AG wird ohne Fragen zur persönlichen Gesundheit abgeschlossen. Die abgesicherte Person muss aber eine Klausel akzeptieren. Für Versicherungsfälle, die vor Abschluss des Vertrages eingetreten sind, leistet die Deutsche Krankenversicherung AG nicht. Was darunter zu verstehen ist, finden Sie in den Bedingungen.

Das Tagegeld kann nur in ganzen Vielfachen von 5 Euro pro Kalendertag bei der Deutschen Krankenversicherung AG abgeschlossen werden. Das Krankenhaustagegeld der Versicherung muss mindestens 10 Euro pro Kalendertag betragen. Für Kinder bis zum 14. Lebensjahr kann bei der Versicherung maximal ein Krankenhaustagegeld von 30 Euro je Tag vereinbart werden. Bei Erwachsenen ist maximale Höhe 65 Euro pro Tag.

Krankenhaustagegeldversicherung bei der R+V Versicherung

Die R+V Versicherung hat den Tarif 10U in ihrem Angebot. Auch mit dem Tarif 10U kann ein Tagegeld im Krankenhaus abgesichert werden. Das Tagegeld muss mindestens 10 Euro betragen und darf bei Kindern 60 Euro pro Tag nicht überschreiten.

Die Leistungen der Versicherung werden bei einer medizinisch vollstationären Krankenbehandlung sowie einer stationären Entbindung oder Fehlgeburt gezahlt. Der Tag der Aufnahme und der Entlassung werden je als ein voller Tag gezahlt.

Auch bei einer stationären Psychotherapie werden Leistungen gezahlt. Die Höchstdauer der Leistungen beträgt 30 Tage pro Kalenderjahr. Für darüber hinausgehende Leistung muss die R+V Versicherung schriftlich zustimmen. Damit der Vertrag angenommen werden kann, müssen Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantwortet werden.

Für welche Krankenhaustagegeldversicherung sollte man sich entscheiden ?

Kunden haben also 3 Möglichkeiten, um ein Tagegeld abzuschließen. Entweder man entscheidet sich für Krankenhaustagegeld das nur bei Unfall von einer Unfallversicherung gezahlt wird oder eine Tagegeldversicherung, die bei einem vollstationären Aufenthalt im Krankenhaus wegen Unfall oder Krankheit leistet.

In unserem Krankenhaustagegeld Vergleich finden Sie die Krankenhaustagegeldtarife der Deutschen Krankenversicherung AG und der R+V Versicherung. Der Tarif KKHT der Deutschen Krankenversicherung AG verlangt keine Gesundheitsprüfung. Wenn man das Krankenhaustagegeld der R+V Versicherung abschließen will, müssen die Kunden Fragen zur aktuellen Gesundheit zufriedenstellend beantworten.

In der folgenden Tabelle vergleichen wir die den Beitrag der Askuma, Deutschen Krankenversicherung AG und R+V Versicherung. Ermitteln Sie Ihren persönlichen Beitrag mit unserem Rechner.
Bürokaufmann, männlich, 01.11.1980 (Stand 01/2016)

VersicherungKrankenhaustagegeldhöheBeitrag
Askuma50 €21,00 € bis 26
DKV50 €11,20 €
R+V Versicherung50 €14,20 €

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